Personal Branding

Nicht nur Konzernen nützt ein starker Auftritt, sondern auch einzelnen Personen. Ein seit Jahrhunderten bekanntes Beispiel ist Albrecht Dürer. Nicht nur seine Bilder tragen eine unverkennbare Handschrift, er unterschrieb auch mit einem der ersten Logos der modernen Geschichte: ein großes A als Dach für ein kleineres D – Personal Branding.

Was ist Personal Branding?

Wie im Beispiel von Dürer ist es die konsistente narrative Außendarstellung einer Person. Eine Marke, die dessen Geschichte glaubwürdig und inspirierend erzählt, mit Kunden interagiert. Wie hätte sich ein Dürer heute vermarktet? Welche Kanäle würde er nutzen? Welche Social-Media-Plattformen würde er wie bedienen? Wie würde ein Briefkopf von Dürer aussehen? Mit welchen Museen würde er arbeiten? Was ist mit seiner Website? Mit welchen Sponsoren würde er zusammenarbeiten, welche Produkte anderer Konzerne mitgestalten? Dass wir ihn heute überhaupt kennen, hat neben seinen Fähigkeiten im Fach auch mit seinem Geschick im Personal Branding zu tun. Es genügt ein „A“ und ein „D“ um zu identifizieren, um wen es sich handelt.

Die Rolle vom Design im Personal Branding

Alle Parameter, die bei der Erstellung einer stabilen und erfolgreichen Marken-DNA Anwendung finden, treffen ebenfalls im Personal Branding zu. Logos, Websites, Social-Media-Profile, Visitenkarten, Briefköpfe, je nach Branche auch Plakatwerbung, etc. — einheitlich zu gestalten, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Das Personal Branding visualisiert eine Persönlichkeit

Der elegante Opernsänger, der effiziente Unternehmensberater, der clevere Anwalt — alle haben neben der fachlichen Kompetenz ihre eigene Persönlichkeit. Visuell kann man diese Charakteristika treffend ausformulieren. Kunden sind mit einer extremen Dichte von Anbietern konfrontiert. Der Vorteil von Personal Branding ist daher, dass durch die visuelle kommunizeirte Persönlichkeit ein Mehrwert und ein echter Charakter kommuniziert wird.